Anglistik Studium
Für das Belegen des Studiengangs der Anglistik benötigt der Student einige Voraussetzungen. So muss er Englischkenntnisse nachweisen, die in einem Test abgefragt werden. Es geht um Grammatik und Ausdrucksvermögen, Hör- und Leseverständnis. Meist wird mit einem Dozenten ein Sprachtest absolviert. Wer in der Schule beispielsweise als Leistungskurs Englisch belegt hatte, dürfte dabei keine Schwierigkeiten haben. Ansonsten gilt es, die Kenntnisse etwas aufzufrischen. Die Bewerbung für den Studiengang Anglistik muss direkt an der jeweiligen Hochschule erfolgen. Teilweise kann die Bewerbung sogar online erfolgen, die Angaben zur Bewerbungsfrist sind zu beachten. Auch die Zulassungsvoraussetzungen, die von den Universitäten festgelegt werden, müssen eingehalten werden.
Zum Studienverlauf:
Anglistik kann als Bachelor studiert werden und dauert damit sechs Semester. Das Grundstudium erstreckt sich über die ersten drei Semester, hier werden die so genannten Einführungsmodule belegt. Es werden die Grundlagen vermittelt, außerdem werden einige Prüfungen geschrieben. Die Einführungsmodule werden durch eine Vorlesung, ein Seminar sowie ein Tutorium gekennzeichnet. Sie werden nach zwei Semestern abgeschlossen, weiterführende Seminare und Vorlesungen folgen im dritten Semester. Die Veranstaltungen müssen bestanden werden, ansonsten gibt es keine Zulassung zum Hauptstudium. Dieses gliedert sich Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft und/oder Kulturwissenschaft, je nach Interessenschwerpunkt kann die individuelle Vertiefungsrichtung festgelegt werden.
Im Hauptstudium werden Vertiefungsmodule angeboten, die zur Anfertigung der Bachelorarbeit führen sollen. Diese findet im sechsten Semester statt. Darauf aufbauend kann der Master abgelegt werden. Wer möchte, kann später noch ein Promotionsstudium anhängen, was meist an der gleichen Hochschule möglich ist. Übrigens machen im Bachelorstudium die Noten, die während des Semesters erworben wurden, einen großen Teil der Endnote aus. Es wird davon ausgegangen, dass die reine Abschlussarbeit nur noch 20 Prozent der Endnote ausmacht. Daher gilt, schon während des Studiums möglichst gute Noten zu erwerben, später können schlechte Noten nur noch bedingt wieder herausgeholt werden. Durch zusätzliche Leistungen, wie mündliche Prüfungen, können aber auch schlechte Noten ausgemerzt werden.
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